MANNA: Wie man ein Haus baut

Heute kommt ein Manna vom letzten August, weil ich fand, dass es ganz gut passt. Vielleicht stehst du wie viele andere gerade an einer Weggabelung, die gewissermaßen über dein Leben entscheidet: Wo willst du studieren, deine Ausbildung machen? Wie sieht der Master aus? Was kannst du dafür tun, dass du mal da landest, wo du landen möchtest?

Im Prozess eines Lebens merken wir immer wieder, dass Pläne gut und schön sind, aber dass die praktische Umsetzung scheitern kann. Und nicht jeder Umweg oder abweichender Lebensentwurf ist schlecht! Im Gegenteil. Ich glaube, es bringt nichts, wild durcheinander an irgendetwas „zu bauen“ und im Endeffekt feststellen zu müssen, dass man völlig planlos etwas zustande gebracht hat, das nicht tragfähig ist. Da ist es besser, umzulenken und sich das „Warum“ und „Wie“ noch mal zu überlegen.

Los geht’s 🙂 :

 

>> Ein guter Wirtschafter weiß, wie man investiert. Dass man in langlebige Dinge investiert, die auch neue Ressourcen ausspucken und etwas zurückgeben. Mir hat ein älterer Herr heute gesagt, es sei zwar vonnöten für ein eigenes Haus Geld anzusparen, aber dann sei es wirklich eine gute Investition – so ein Eigenheim.

An welchem Haus baust du?

An welchem Haus baust du?

Es gibt in der Bibel einen Psalm, in dem Folgendes gesagt wird: „Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut.“

Wir können das Haus im Sinne von Besitz sehen, aber natürlich auch im übertragenen Sinne als alles, das wir anstreben und womit wir uns im Leben beschäftigen. Vielleicht ist dein „Haus“ deine Zukunftsplanung: dein Beruf, deine Rente, deine Familie, deine Kinder, deine Freunde, dein Projekt. Diese ganzen Dinge sind aufgebaut auf Wünschen, auf Zielen und Vorstellungen. Doch dieses Fundament ist recht wacklig. Wünsche können sich im Laufe des Lebens ändern, es kann sein, dass man merkt, dass man Ziele umstecken muss und Vorstellungen können enttäuscht oder revidiert werden.

Wie gehst du deinen „Hausbau“ an?

Gott möchte unser Bauherr sein. Wenn er das Haus baut, so im Umkehrschluss, bauen wir nicht umsonst! Dann ist unser Schaffen und Tun von Bedeutung und zielgerichtet.

Lass Gott dein Haus planen und bauen, sei sein Bauarbeiter an seinem Projekt – deinem Leben. Und investiere gut dort hinein – Zeit, Liebe, Geduld, Aufmerksamkeit für Gottes Reden. Investiere in Zeit mit deinem Schöpfer und dem Schöpfer deines „Hauses“. Diese Zeit ist nicht vertan, sie dient zum Aufbau eines stabilen Fundamentes. <<

 

Viele gut gemeinte Entscheidungen sehen im Gesamtbild trotzdem etwas chaotisch aus, wenn keine wirkliche Idee dahinter steckt.

Viele gut gemeinte Entscheidungen sehen im Gesamtbild trotzdem etwas chaotisch aus, wenn keine wirkliche Idee dahinter steckt.

Ich kann mir vorstellen, dass das auch gerne falsch verstanden wird. „Was, ich gebe doch nicht alle Kontrolle über mein Leben ab! Ich kann sehr wohl selbst entscheiden, was ich tu.“ Dem widerspricht das auch nicht. Wir dürfen unser Haus, unser Leben, gestalten und wir sind auch mit Fähigkeiten dazu ausgestattet. Gott hat keine Roboter geschaffen. Aber er hat uns der gefallenen Welt überlassen, für die sich Adam entschied und seitdem dient es uns und unserer Beziehung zu Gott, wenn wir auf seinen Rat hören, um nicht sinnlos Dinge kaputt zu machen und uns wahllos für Dinge entscheiden, deren Konsequenzen Gott viel eher abschätzen kann als wir. Und da gibt es ganz bestimmt Entscheidungen in deinem Leben, die du im Nachhinein bereut hast und die du vorher noch mit voller Überzeugung selbst durchziehen wolltest. Think about it (:

Das Manna ist wie immer auch unter www.modobonum.de zu finden, zusammen mit vielen anderen Texten und Co.

 

Liebe Grüße und den Studenten unter euch weiterhin erfolgreiche Prüfungen!!

La piccola fiore

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