Improvisationshäkeln Reloaded

Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Ostern! Ein nachträglicher Ostergruß kommt von dem kleinen Häkelhasen, den ich geschaffen habe. Ganz ehrlich, das hätte wahrscheinlich ein zehnjähriges Kind besser hingekriegt, aber ich hatte einfach spontan Lust zu Häkeln und dabei ist ein liebenswürdiges deformiertes Etwas herausgekommen, kein Model. Wobei es für die Fotos ganz toll posiert hat und in seinem Hellgrün die dunklen Wolken überstrahlt! Jetzt überlege ich mir, wer das Tierchen bekommt.

Häkelhase Ostern

So viel mehr kommt heute gar nicht von mir – einfach nur wieder eine Motivation zu unperfekter Kreativität, deren Zweck darin liegt, etwas zu schaffen, anderen eine Freude zu machen oder sich dabei zu entspannen. Ich beobachte an mir viel zu oft, dass es mir schwer fällt einfach mal etwas Sinnfreies zu machen. Aber das Schöne am Basteln und Handwerken ist, dass man ihm schon irgendwie einen Sinn andichten kann, der nur nicht für jeden Außenstehenden sofort ersichtlich ist. Aber das muss er ja auch nicht, solang du deine Aufgaben und Verantwortungen nicht vernachlässigst. Die Zeit, die wir zur Verfügung haben, ist nach wie vor ein Geschenk von Gott und ich finde es toll, dass wir darüber verfügen und sie gestalten dürfen – nicht nur nach Routinen, sondern auch spontan und zum Selbstzweck, für andere oder für mich. Im Hinterkopf zu haben, dass das alles für Gott ist, dass ich ihm das zurückgebe, was er mir gibt – nur halt gefüllt – lässt mich auch sensibel dafür sein, wenn ich mir gerade selbst etwas vormache. Wenn ich merke, dass mir oder anderen das, was ich gerade tu, wirklich nicht gut tut oder wenn mein Wunsch gerade jetzt noch nicht dran ist und ich ihn etwas aufschieben sollte.

Die Fastenzeit ist inzwischen vorbei und damit stehe ich vor der Herausforderung auch wieder Zeit für die Sozialen Netzwerke zu schaffen. Ehrlich, ich habe keine große Lust darauf. Und ich möchte mir klare Grenzen setzen und mich immer wieder daran erinnern, wie gut die freie Zeit war. Aber ich möchte auch die Freundschaften pflegen, die ich in der Zeit nur an wenigen Tagen face to face erleben konnte. Daher bin ich gespannt, wie das wird. Meine ersten Online-Besuche waren sehr abgeklärt, sehr gut! 😉

Hast du in der Fastenzeit auf etwas verzichtet und welche Erfahrungen hast du damit gemacht? Und wie ist dein Verständnis von Zeiteinteilung und Tätigkeiten, die keinen messbaren Zweck erfüllen?

Eine sonnige Woche dir! ☺

 

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