#bewusst produktiv: Einleitung

 

pencil in gods hands

Kennst du das? Es gibt diese Schlagworte und Artikelüberschriften, die kriegen mich einfach. Achtung: Motivation, Tipps, Produktivität, Working Routine, My 2016 Planner, Entspannung. Ha, ich bin dem Wahn total auf den Leim gegangen. „My desk is my castle“, deshalb sauge ich sämtliche Informationen darüber auf, wie ich dieses Arbeitsumfeld schöner gestalte und produktiver nutze und wie ich die Tätigkeiten, die ich daran verrichte, gut hinbekomme.

Ich würde mal behaupten, dass die Anflüge an Motivation und „Juhu, es ist Montag!“ nötig sind, wenn man selbstständig tätig ist Schrägstrich Student. Trotzdem gibt es da bedenkliche Kopfschüttler von Leuten, die das anders sehen. In den sozialen Netzwerken hagelt es ja nur so von Bildern und Memes der Montagmorgendepression. Wenn ich mich also glücklich schätzen darf, meine Arbeit meistens gern zu tun, so muss ich mich doch immer wieder hinterfragen:

  • Mit welchem Hintergedanken und Ziel verfolge ich meine Arbeit?
  • Vernachlässige ich wesentliche Aspekte meines Lebens, wie Ehemann, Haushalt, Hobbys oder Gott?
  • Ist das Arbeitspensum (oder der selbstgemachte Stress) noch gesund für Körper und Seele?
  • Wie strukturiere ich die unterschiedlichen Aufgabenbereiche, vor denen ich jeden Tag stehe?
  • Was sind gute Pausenfüller und halte ich es aus, nichts zu tun?
  • Wie kann ich mit unterschiedlichen Arbeitsstilen in meinem Umfeld umgehen?
  • Welche Inhalte, ob im Internet oder analog, erhöhen den Druck aufgrund ihrer Informationsfülle?
  • Wie kann ich langfristige Aufgaben gedanklich ablegen und zu gegebener Zeit wieder aufnehmen?
  • Sollte ich mir To-Do-Listen bis ins Detail schreiben oder Dinge einfach tun und danach vergessen?

Momentan habe ich – eigentlich! – nicht viel Zeit zum Bloggen. Man merkt es leider an meinen Postverläufen. Dass es trotzdem einige Leser gibt, freut mich echt und ich hoffe, ich kann euch einen gewissen Mehrwert mitgeben! 🙂 In diesem Zusammenhang möchte ich heute eine kleine, feine Artikelserie zum Thema „bewusst produktiv“ ankündigen. Ich möchte kurze Tipps und Erfahrungen darüber teilen, wie ich persönlich lerne, Produktivität und Ruhezeiten zu ermöglichen. Das ist ein Themenkomplex, in dem man viel voneinander lernen und ausprobieren kann. Deshalb erhebe ich meine Vorschläge nicht zum Gesetz, sondern sehe sie als Gesprächseinstieg und Ideen. Ich freue mich, wenn ihr dabei seid.

 

 

 

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