FALL in Love: 5 Feierabendideen für Spätsommer & Herbst!

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Wenn du schon länger auf meinem Blog mitliest, hast du wahrscheinlich mitbekommen, dass ich vor Kurzem mein Studium beendet habe. Oder sagen wir, ich befinde mich in der Phase zwischen den Stühlen, weil ich meine Note noch nicht bekommen habe. Da mir Herumsitzen (erst recht nicht auf dem Boden 😉 ) und Däumchendrehen nicht so gut liegt und ich befürchte, ich würde in dem Fall das gesamte Tages- und Abendprogramm von VOX bingewatchen, habe ich mich im Frühjahr ins Abenteuer Selbstständigkeit gestürzt! Oder sagen wir, ich habe mich langsam und vorsichtig auf den Schlitten gesetzt und dieser fährt nun langsam den Berg hinunter.

Oh Mann, es gab echt schon bessere Metaphern. 🙂 Aber ich denke, du weißt, was ich meine. Ich bin jetzt also Freelancer, wie man so schön sagt, und das bedeutet nicht immer automatisch, dass ich mir täglich ’nen Lenz (Lance …) machen kann. Ha. Okay, ernsthaft. Mit Aufträgen zu arbeiten und Texte, Illustrationen und Layouts für andere zu schreiben bzw. zu gestalten ist wunderbar. Es bedeutet aber auch, dass ich lernen muss, mich in dieser neuen Lebenssituation gut zu organisieren und in eine eigene Routine hineinzufinden. Momentan schraube ich da noch an einigen Einflussgrößen – wann ist der ideale Tagesbeginn, wie früh gehe ich schlafen, wann kann ich mich mit Freunden treffen, wie teile ich größere Projekte in kleine Häppchen auf, wie schreibe ich eine Rechnung und was ist mein nächster Auftrag?


Jetzt, wo der Herbst langsam Einzug hält, der Markt die ersten Kürbisse anbietet und die Sonnenstunden am Tag weniger werden, kehrt für mich auch wieder ein Stück Gemütlichkeit ein. Neben den Arbeitsaufträgen suche ich mir kleine Oasen, um die Arbeit von meinem sonstigen Leben zu trennen. Das ist nämlich gar nicht so einfach.

Hier also ein paar simple Möglichkeiten, um an rauen Herbsttagen, unausgeglichenen Feierabenden oder Typisch-Frau: Stimmung-wechsle-dich-Tagen zu mehr Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden.

Essen

1. Fast oder Slow Food

Mein Mann und ich waren in den letzten Wochen sehr faul, was das Kochen betrifft. Es waren ziemlich turbulente Tage, an denen nicht alles so lief, wie es sollte – oder der Stress war vorhersehbar, aber trotzdem existent. Auf jeden Fall haben wir beim Essen häufig auf den Sandwichmaker zurückgegriffen, mit dem man fast jede Mahlzeit ultraschnell und ausgewogen gestalten kann. Spaß. Mein Mann ist zwar der Meinung, dass man die Sandwiches auch zum Frühstück verzehren kann, ich sehe das eher anders. Schnell und einfach zubereitet sind die warmen Brote mit Wurst, Käse, Ketchup, Tomate und Gewürzen aber wirklich ein super Soulfood, wenn die Gedanken sich gerade nicht aufs Kochen konzentrieren können.

Das Gegenteil kann aber durchaus auch der Fall sein! Ich habe mir zum Beispiel heute den ersten Kürbis der Saison gekauft und freue mich auf ein, zwei Stunden der Zubereitung einer Suppe. Das hat ja auch etwas Beruhigendes und die Mühe wird danach sogar noch belohnt. Kochen ist zudem so schön praktisch, gerade nach einer längeren Schreibsession!

Was für das Kochen gilt, kann natürlich auch aufs Backen übertragen werden. Ich habe vor Kurzem einen total schokoladigen Kuchen gebacken, das war gar nicht mal so unaufwändig. Gegen ein Stück Kuchen vom Bäcker oder eine Kugel Eis auf die letzten Sonnenstrahlen habe ich aber auch nichts einzuwenden.

Skizzen

2. Zeit für Stille und Hören

Dass ich mehr ins Bible Art Journaling eintauchen möchte, habe ich hier schon einmal erzählt. Texte bunt zu machen, die Haupterkenntnisse an den Rand zu malen und wichtige Worte in schöner Schrift hervorzuheben – eine tolle Sache! Ich arbeite auch sehr gerne an Workbooks, deren Ränder dann auch dementsprechend verziert aussehen. So rutscht das Gelesene in die Augen und ins Herz. Wenn die Zeit für eine lange Stille Zeit fehlt, lese ich die Losung des Tages. Die ist kurz und kann über den Tag hinweg gut erinnert werden.

Aktuell gibt es ja in sämtlichen Buchhandlungen Malbücher für Erwachsene. Auch das ist eine schöne Möglichkeit, um zur Ruhe zu kommen. Wenn ich zeichne, höre ich nebenbei gern Hörbücher an. Darüber habe ich schon im letzten Artikel geschrieben. Vor Kurzem habe ich das Hörbuch „The One Thing: The Surprisingly Simple Truth Behind Extraordinary Results“ von Gary Keller und Jay Papasan zu Ende gehört. Ein ganz tolles Buch, das sich im Kern damit beschäftigt, wie man (auch als Christ) sein Leben effektiv angehen kann. Jeder Lebensbereich lässt sich auf eine Hauptpriorität herunterbrechen und diese jedes Jahr, jeden Monat, jeden Tag festzulegen und zu verfolgen, führt zu einem erfolgreichen Leben. So die Autoren. Kann ich nur empfehlen! Über die Pubertier-Hörbücher von Jan Weiler habe ich dagegen gelacht und mich in meine Jugend zurückversetzen lassen.

DIY

3. Do it yourself

Wenn es warm ist und die Sonne nach draußen lockt, habe ich keine große Lust auf Basteleien. Wenn sich aber der Herbst ankündigt, dann interessieren mich die Do it yourself-Anleitungen, die in den Sozialen Netzwerken herumschwirren, plötzlich wieder. Knistertücher für Babys nähen, Pompoms falten, Weihnachtssterne aus Klopapierrollen? Ja, bitte! Wenn die Sache, die ich selbst herstellen kann, nicht nur Spaß macht, sondern auch noch in gewisser Weise einen Zweck erfüllt, finde ich das großartig.

lesen

4. Cosy Reading

Nicht wundern, ich mag einfach das Wort „cosy“. Es bedeutet auf Deutsch „kuschelig“ und ich finde, so hört es sich auch irgendwie an. Mh, kuschelig lesen. Damit meine ich, sich ein gutes, vielleicht auch herausforderndes Buch zu schnappen und sich dann in eine Decke einzuigeln und zu lesen. Wow, ganz innovativ, nicht wahr? Naja, ich fand es ganz toll, dass ich entdeckt habe, dass ich mich auf mein Fensterbrett setzen, nach draußen sehen und dabei lesen kann! Ein, zwei Kissen als Unterlage, eine Decke, ein warmer Tee und Filmmusik. Hat ziemlich gut getan, als es mir eigentlich weniger gut ging.

Vielleicht hast du in deiner Wohnung oder deinem Haus auch ein Fenster, in das du dich setzen kannst oder du findest andere Orte wie die Terrasse, den Balkon, Achtung: die Badewanne, den Garten, einen Baum, eine Hängematte, eine Parkbank – wo du dich sonst selten einfach zum Lesen hin(ein)setzt. Zur Stimmung tragen Kerzen ganz gut bei, mit oder ohne Duft (… mit!).

Quality Time

5. Quality Time

Ach ja, noch so ein anglizistischer Kampfbegriff. Wenn sich ein Paar aber den ganzen Tag nur hinter dem Bildschirm oder am Esstisch sieht (oder gar nicht), dann ist es wirklich Qualitätszeit, wenn man mal zusammen spazieren geht und dem spätsommerlichen Wetter oder bald dem anfänglichen Herbst ‚Hallo‘ sagt. Es gibt in deiner Ecke bestimmt noch einiges zu entdecken und frische Luft und ein Gesprächspartner tun nach einem Arbeitstag definitiv gut! Und sollte es einer dieser Tage sein, an denen du am liebsten mit niemandem ein Wort wechseln würdest, dann geh allein und nutze doch die Zeit, um von Gott zu hören, Musik auf den Ohren zu haben und zur Ruhe zu kommen. Vielleicht will dir ja sogar jemand seinen Hund zum Gassigehen ausleihen?

Unser persönlicher Ehekleber sind auch immer wieder kleine Spiele zu zweit. Ich liebe zum Beispiel die Spiele Schiffe versenken (mit diesen Steckschiffen), Kakerlakensalat und Jenga. Die machen Spaß, sind kurzweilig und man kommt aus seiner Gedankenwelt ein Stück weit heraus. So ergeben sich auch immer mal gute Gespräche!


Was noch?

Ich schreibe, wie schon im letzten Artikel erzählt, wieder ab und zu Tagebuch, mache kleine Workouts, um vom Tag Abstand zu gewinnen oder telefoniere. Bin ich sonst im Stress, überfliege ich meine Mails und manche Blogposts oftmals nur. In den ruhigen Momenten nehme ich mir auch gern mal mehr Zeit dafür, lese in Ruhe und kommentiere.

Freust du dich auf den Herbst? Hast du etwas für diese Jahreszeit geplant und was kannst du empfehlen, um nach einem Arbeitstag runterzukommen? Wir können uns in den Kommentaren gerne austauschen! 🙂

Klecks Anne


Du kannst mich gern kontaktieren, wenn du jemanden für Texte, Grafikdesign oder Illustrationen suchst – Korrekturlesen, Schreiben, Flyer, Plakate oder Logos erstellen und Bildchen malen: annything_blog@yahoo.de 

Natürlich auch gern, wenn du Fragen, Ideen oder Ergänzungen zum Blog oder dem Überhaupt hast. 🙂

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